York Hovest

100 days


YorkHovest
Ich bin investigativer Fotograf und bereise die Welt auf der Suche nach inspirierenden Geschichten und Schicksalen. In jeweils hunderttägigen Expeditionen erforsche ich die gefährlichsten und abgelegensten Gebiete unserer Erde und möchte dabei die Schönheit der Natur, der Menschen und ihrer Kultur zeigen, denn sie sind es, die es zu schützen gilt. Das Erbe vieler Völker dieser Erde steht auf dem Spiel, wenn wir unseren Einfluß nicht nutzen, es zu bewahren.

In meinen Multimediavorträgen referiere ich über meine Abenteuer mit all ihren  Schwierigkeiten und Hindernissen. Es sind Momentaufnahmen einer fast unberührten Natur in ihrer Vergänglichkeit, von den Schrecken der Zerstörung, die wir über sie bringen und eindrucksstarke Bilder aus dem Leben bedrohter Völker und Kulturen, die es so in ein paar Jahren vielleicht nicht mehr geben wird.


100 TAGE TIBET

DAS VERSPRECHEN AN DEN
DALAI LAMA

Im Jahr 2011 gebe ich dem 14. Dalai Lama bei einem persönlichen Kennenlernen ein ganz besonderes Versprechen. Mein Ziel: Die Portraitierung Tibets. Mit all seiner Schönheit, seiner Kultur und den Menschen. Der unerschütterliche Glaube, der sich selbst nach Jahrzehnten des Leids nicht brechen ließ. Aus eigenem Antrieb begebe ich mich allein auf eine verbotenen Reise in Richtung Himalaya. Die darauffolgenden Monate werden zu einer physischen, sowie psychischen Odyssee. In zwei abenteuerlichen Expeditionen und rund 100 Tagen im sagenumwobenen Tibet dokumentiere ich das Leben, die Geschichte und das Schicksal der Menschen auf dem Dach der Welt.

100 TAGE AMAZONIEN

MEINE REISE ZU DEN
HÜTERN DES WALDES

Nach mehr als 20 Jahren kehre ich 2015 zurück in den Regenwald Südamerikas. Zwei Gründe führen mich hierher: Ich will meine erste große Liebe wiederfinden und das Paradies, das sie mir einst im Alter von 15 Jahren zeigte, mit der Kamera einfangen. Aber ich will auch herausfinden, was vom Zauber des Regenwaldes und seiner Bewohner nach Jahrzehnten der Ausbeutung und der Zerstörung noch übrig ist. Mehrere Expeditionen führen mich von Peru nach Brasilien und Venezuela bis hin nach Ecuador.
Tief im Urwald besuche ich indigene Völker, einige fast ohne jeglichen Kontakt zur Zivilisation und werde Zeuge ihres einzigartigen Lebens in und mit der Natur. Doch die Rohdung ihrer Wälder, das Graben nach Gold und Öl, sowie die stetig wachsende Nachfrage nach Soja haben Spuren hinterlassen und könnten den Untergang bedeuten für die Jahrhunderte alten Traditionen und das unschätzbare Wissen dieser Menschen.